Pterodactylus antiquus
Pterodactylus für Kinder
Pterodactylus war ein kleiner zahntragender Flugsaurier aus dem feinen Kalkstein von Solnhofen.
Das Wichtigste
Was solltest du über diesen Dino wissen?
- Spannweite: 1 m Spannweite
- Höhe: etwa 0,3 m hoch
- Gewicht: etwa 2 kg
- Nahrung: Fleischfresser
- Zeit: Jura
- Region: Europa
So groß war Pterodactylus
Die Höhenlinie zeigt den kleinen stehenden Körper. Die Spannweite gehört zur Flugbreite.
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Mehr über Pterodactylus
Kurze Kapitel für neugierige Kinder und Erwachsene, die mitlesen möchten.
Pterodactylus
Pterodactylus ist einer der Namen, aus denen das Wort Pterodaktylus für Flugsaurier berühmt wurde. Er war aber ein eigenes Tier: ein kleiner Flugsaurier aus dem Solnhofener Kalkstein in Bayern. Pterodactylus war kein Dinosaurier, sondern ein fliegendes Reptil. Er hatte einen langen schmalen Schädel, viele kleine Zähne und Flügel aus Haut, die an einem verlängerten Finger gespannt waren. In Solnhofen wurden Fossilien so fein erhalten, dass selbst zarte Knochen eine Chance hatten.
Größe
Pterodactylus war am Körper klein. Die Spannweite lag ungefähr bei einem Meter, die stehende Körperhöhe viel niedriger. Am Boden sieht man ihn deshalb mit gefalteten Flügeln. Der Unterschied springt sofort heraus: Körperhöhe ist nicht Flügelbreite. Ein kleiner Flugsaurier konnte am Boden niedrig wirken und beim Fliegen plötzlich eine richtige Luftform bekommen.
Nahrung
Pterodactylus fraß kleine Tiere. Sein langer Schnabel trug zahlreiche schmale Zähne, passend zum Packen von Fischen, kleinen Meerestieren oder Insekten. Solnhofen war eine Insel- und Lagunenwelt, also gab es viel Nahrung rund ums Wasser. Anders als Pteranodon war Pterodactylus nicht zahnlos. Bei ihm sitzt der Unterschied direkt im Maul.
Lebensraum
Der Solnhofener Kalkstein in Bayern ist berühmt, weil er feine Fossilien bewahren kann. Pterodactylus lebte in einer Jura-Welt mit Lagunen, Inseln und warmem Flachwasser. Dort konnten kleine Tiere in feinen Schlamm geraten und später als detailreiche Fossilien erscheinen. Deshalb kennen wir diesen Flugsaurier nicht nur als Namen, sondern als zartes Skelett im Stein.
Schutz
Pterodactylus hatte keinen Panzer. Sein Körper war leicht, damit Fliegen möglich war. Die Zähne halfen beim Fressen, die Flügel beim Wegkommen, und die kleinen Beine trugen ihn am Boden. Als Flugsaurier musste er Gewicht sparen. Zart wirkt er trotzdem genial: Knochen, Hautflügel und Finger wurden zu einem Fluggerät.
Bewegung
Der Name Pterodactylus hängt mit Finger und Flügel zusammen. Das passt perfekt, denn der wichtigste Flügelträger war ein stark verlängerter Finger. Die Flughaut spannte sich daran entlang. Am Boden nutzte er vier Gliedmaßen, in der Luft trugen ihn die Hautflügel. Dieser Bau ist so anders, dass man sofort merkt: Flugsaurier sind ihre eigene Sache.
Wusstest du?
Viele sagen Pterodaktylus zu fast jedem Flugsaurier. Pterodactylus selbst war aber ein bestimmtes Tier aus Solnhofen. Ein schöner Namens-Trick: Ein einzelner kleiner Flugsaurier wurde so berühmt, dass sein Name fast eine ganze Gruppe überdeckte. Seine eigenen Merkmale bleiben deutlich: Zähne, kleine Größe, Solnhofen-Fossil.
etwa 0,3 m hoch
Neben einem Kind ist Pterodactylus winzig. Mit gefalteten Flügeln sieht man die echte Körperhöhe. Die Spannweite wäre seitlich viel breiter, aber am Boden bleibt dieser historische Flugsaurier klein.